Regionales Führungsorgan Baden
Der Kanton Aargau ist in 12 Bevölkerungsschutzregionen aufgeteilt. Bei Katastrophen, Notlagen und schweren Mangellagen in der Region, übernimmt das RFO die Koordination der Massnahmen.
Aktuell
Erhöhtes Risiko von Astabbrüchen
Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen führen zu einer aussergewöhnlichen Belastung von Bäumen. Aufgrund des anhaltenden Wassermangels kann es insbesondere bei Buchen vermehrt zu Grünastabbrüchen kommen. Dabei können Äste auch ohne Wind oder andere erkennbare äussere Einwirkungen plötzlich abbrechen und zu Boden stürzen.
Forstbetrieb und Gemeinde beobachten die Entwicklung aufmerksam. Eine vollständige Kontrolle aller Bäume entlang von Strassen, Wegen und in Waldgebieten ist jedoch nicht möglich.
Erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich
Die Bevölkerung wird gebeten, sich der erhöhten Gefährdung bewusst zu sein und bei Aufenthalten im Wald und im Bereich von Bäumen besondere Vorsicht walten zu lassen.
Wir empfehlen insbesondere:
- Aufenthalte im Wald während der heissesten Tageszeit nach Möglichkeit zu vermeiden.
- Sich nicht unter grossen Bäumen, insbesondere unter Buchen, aufzuhalten.
- Auf das Musikhören über Kopfhörer zu verzichten, auf auffällige Geräusche wie Knacken, Knirschen oder Brechen von Ästen zu achten und gefährdete Bereich sofort zu verlassen.
- Bei Sturm oder starkem Wind den Waldbesuch zu verschieben.
Eigenverantwortung beim Betreten von Waldgebieten
Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung. Waldbesucherinnen und Waldbesucher sind angehalten, die örtlichen Verhältnisse zu berücksichtigen und ihr Verhalten den erhöhten Risiken anzupassen. Vielen Dank.
Aktuell
Erhöhung der Waldbrandgefahr auf Stufe 5 von 5 ab 28. Juli 2026, 12.00 Uhr
Die Verantwortlichen der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) und des Kantons haben nach einer Neubeurteilung die Gefahrenstufe für Waldbrandgefahr auf die Stufe 5 von 5 erhöht (sehr grosse Waldbrandgefahr).
Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) verfügt per Dienstag, 28. Juli, 12.00 Uhr, ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dieses umfasst auch ein Feuerwerksverbot im Kantonsgebiet. Auch Höhen- und 1.-August-Feuer werden angesichts der weiter ansteigenden Trockenheit verboten.
Ausbleibende Niederschläge und anhaltende Trockenheit
Das Verbot ist notwendig, weil Böden, Felder, Bäume und Büsche ausgetrocknet sind und sich die Brandgefahr weiter erhöht hat. Es bleibt bis auf Widerruf in Kraft und wird erst nach ausreichenden Niederschlägen wieder aufgehoben.
Die Bevölkerung wird deshalb angewiesen, folgende Vorsichtsmassnahmen strikte einzuhalten:
- Kein Feuern im Freien, auch nicht im eigenen Garten.
- Kein Abbrennen von Feuerwerk, auch kein Kleinfeuerwerk (Zuckerstöcke und Ähnliches).
- Keine brennenden Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen.
Verwendung von Gas- und Elektrogrills mit Vorsicht erlaubt
Erlaubt ist weiterhin das Grillieren mit Gas- und Elektrogrills, solange man auf mögliche Brandrisiken in der Umgebung achtet und Löschmittel bereit hält.
Durch verantwortungsbewusstes Verhalten trägt die Bevölkerung dazu bei, Brände zu verhindern
Das Feuerverbot bleibt bis auf Weiteres in Kraft und wird erst nach ausreichenden Niederschlägen aufgehoben.
Kontakt
Geschäftsstelle
Regionales Führungsorgan RFO Baden
Kornfeldweg 2
5417 Untersiggenthal
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www.rfobaden.ch


